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Farmschool

Im Sommer 2009 wurde das neu errichtete FarmSchool-Gebäude in Betrieb genommen. Im laufenden Schuljahr werden die darin befindlichen Klassenräume sowie der naturwissenschaftliche Fachraum genutzt, ab 2010 kommt die Lehrküche mit Essbereich hinzu.

Ab 2010 wird, einer Idee Maria Montessoris angelehnt, hier das FarmSchool-Konzept realisiert, in dem die Kinder der 7. und 8. Klassen verstärkt an sehr praktische Aufgaben herangeführt werden. Dabei geht es schwerpunktmäßig um projektorientierte Unterrichte und Arbeiten zu den Themen Ernährung (Ökotrophologie), Agrarwirtschaft und Tierhaltung. In diesem Zuge werden auch ökonomische  Grundlagen erarbeitet, die sich an konkreten Beispielen von der Aussaat, Pflege, Ernte, Lagerung und Vertrieb von Agrarprodukten anschaulich vermitteln lassen.

Die hauswirtschaftlichen, technischen und naturwissenschaftlichen Unterrichte werden – natürlich auf Grundlage der curricularen Vorgaben des Landes Niedersachsen – in Praxisprojekte überführt, die die besprochenen Inhalte anschaulich, handhabbar, sinnhaft und verstehbar machen.

Aus diesen Projekten werden dann übergeordnete Zusammenhänge der globalisierten Welt thematisiert. Hierbei geht es um den „capability approach“, einen Ansatz, vernetztes Denken in globalen Welt- und Problembezügen zu üben und an realen Szenarien zu reflektieren. Das FarmSchool-Konzept geht am Ende von Klasse 8 schlüssig in das berufsvorbereitende Konzept „Schule & Wirtschaft“ über.